ANLÄSSE
Lübeck 03.10.2026
BfL erinnert zum Tag der Deutschen Einheit an Lübecks Geschichte als Grenzstadt
Zum 3. Oktober blickt die BfL auf die Wiedervereinigung und die besondere Rolle Lübecks an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zurück
Mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik wurde am 3. Oktober 1990 die staatliche Einheit Deutschlands hergestellt. Der Einigungsvertrag legte den 3. Oktober zugleich als gesetzlichen Feiertag fest.
Für Lübeck ist die Erinnerung an die deutsche Teilung eng mit der eigenen Stadtgeschichte verbunden. Als einzige westdeutsche Großstadt lag Lübeck unmittelbar an der Grenze zur DDR. Der Grenzübergang Schlutup Selmsdorf war zugleich der nördlichste Grenzübergang zur DDR.
»Der Fall der Mauer und die Grenzöffnung am 9. November 1989 ebneten den Weg zur Wiedervereinigung. Der 3. Oktober hat deshalb eine besondere Bedeutung, für ganz Deutschland und auch für unsere Stadt Lübeck«, erklärt Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.

Nach Ansicht der BfL steht die deutsche Einheit insbesondere für den Mut der Menschen in der DDR, die mit friedlichen Protesten politische Veränderungen anstießen. Zugleich erinnert die Wählergemeinschaft an die Freiheitsbewegungen in Mittel und Osteuropa und deren Bedeutung für das Ende der Teilung Europas.
Auch Lübeck habe den historischen Wandel unmittelbar erlebt. Aus der jahrzehntelangen Grenzlage sei nach der Öffnung der Grenze innerhalb kurzer Zeit ein Ort der Begegnung zwischen Menschen aus Ost und West geworden.
»Freiheit und Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeiten. Der 3. Oktober sollte deshalb nicht nur ein Tag des Rückblicks sein. Er sollte uns daran erinnern, dass wir unsere gemeinsame Zukunft nur miteinander gestalten können«, so Möller.
PM BfL / TA










