BLAULICHT
Travemünde 09.09.2026
Bundesweiter Warntag
Handys und Sirenen schlagen am 10. September, 11 Uhr Alarm
Probewarnung ab 11 Uhr
Pünktlich um 11 Uhr wird eine zentrale Testwarnung ausgelöst. Sie soll unter anderem über Cell Broadcast direkt auf Smartphones, über Warn-Apps sowie Radio und Fernsehen verbreitet werden. Je nach Kommune können zusätzlich Sirenen oder weitere örtliche Warnmittel zum Einsatz kommen. Gegen 11.45 Uhr ist die Entwarnung vorgesehen.
Ziel des jährlichen Warntages ist es, die vorhandenen Systeme unter möglichst realistischen Bedingungen zu überprüfen. Gleichzeitig sollen Bürger mit den unterschiedlichen Warnwegen vertraut werden. Eine besondere Vorbereitung auf den Warntag ist nicht erforderlich.

477 Schulen machen mit
In Schleswig-Holstein steht der 10. September diesmal außerdem im Zeichen des Bevölkerungsschutzes an Schulen. Insgesamt 477 Schulen und damit mehr als die Hälfte der Schulen im Land beteiligen sich an dem Aktionstag.
Kinder und Jugendliche sollen dabei praxisnah lernen, wie sie sich in Not- und Krisensituationen richtig verhalten. Themen sind unter anderem Erste Hilfe, Unwetter und Naturgefahren, Strom- oder Kommunikationsausfälle sowie der Umgang mit Desinformation.
Unterstützt werden die Schulen von Hilfsorganisationen, Feuerwehren und weiteren Einsatzkräften. Allein das Deutsche Rote Kreuz ist an knapp 40 Schulen mit Mitmachangeboten vertreten und erreicht damit nach eigenen Angaben rund 14.000 Schüler.
Jugendliche ab 16 Jahren können ihre Erfahrungen und Aktionen zudem unter dem Hashtag #KommKlarSH in den sozialen Medien teilen. Nach dem Aktionstag soll ausgewertet werden, ob und wie das Thema Bevölkerungsschutz künftig regelmäßiger in den Schulalltag integriert werden kann.
TA










