VERKEHR
Lübeck 06.09.2026
Warnstreik trifft auch die Priwallfähren
Am 8. und 9. September werden Busse und Fähren bestreikt, für Fußgänger:innen und Fahrradfahrende gibt es stündliche Überfahrten
Betroffen sind sowohl die Hauptfähre als auch die Norderfähre. Ganz ohne Verbindung zum Priwall bleiben Fußgänger:innen und Fahrradfahrende allerdings nicht: An der Hauptfähre soll jeweils zur vollen Stunde eine Überfahrt zum Priwall und zurück angeboten werden. Die Versorgung für Notdienste wie Rettungswagen und Feuerwehr bleibt ebenfalls gewährleistet.

LVG-Busse fahren weiterhin
Der Warnstreik beginnt am Dienstag mit Betriebsbeginn gegen 3 Uhr und dauert voraussichtlich bis zum Betriebsende am Mittwoch. Währenddessen bleiben die Busse der Stadtwerke Lübeck Mobil im Depot. Auch der On-Demand-Bus »Lümo« wird nicht angeboten.
Nicht betroffen sind dagegen die Linien 30, 31, 33, 34, 35, 38, 40 und 50 der Lübeck-Travemünder-Verkehrsgesellschaft (LVG). Sie fahren nach Fahrplan. Das Service-Center in Travemünde sowie das Service-Center am Lübecker ZOB bleiben geschlossen.
Ver.di erhöht Druck in Tarifverhandlungen
Hintergrund des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen. Ver.di fordert eine Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für Gewerkschaftsmitglieder wird zudem eine Vorteilsregelung in Höhe von 650 Euro jährlich gefordert.
Die Stadtwerke empfehlen Fahrgästen, sich während des Warnstreiks nach alternativen Möglichkeiten umzusehen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf das Fahrrad beziehungsweise einen E-Tretroller auszuweichen.
TA










