VERANSTALTUNGEN
Travemünde 31.08.2026
Museumsnacht am Alten Leuchtturm mit Musik und besonderen Erinnerungen
Für die musikalische Begleitung sorgte Erik Henry Kluschke. Der 30-jährige Musiker stammt ursprünglich aus Plön und lebt seit mittlerweile 19 Jahren auf Fehmarn. Musikalisch bewegt er sich zwischen atmosphärischem Indie- und Alternative Rock. Dabei zeichnet ihn vor allem seine authentische Bühnenpräsenz und der humorvolle Kontakt zum Publikum aus.
Von ersten Liedern bis auf die Bühne
Die Verbindung zur Musik begann für Kluschke bereits in seiner Kindheit. Auf längeren Autofahrten sang er gemeinsam mit seiner Großmutter, später folgten das Singen im Zeltlager und im Schulchor. In seiner Jugend lernte er durch einen Freund Gitarre zu spielen und entdeckte gleichzeitig seine Vorliebe für melancholische Musik. Als Bassist spielte er anschließend unter anderem in einer Kirchenband, einer Band mit Freunden aus der Schule und später auch in der Schulband.
Danach wurde die Musik für einige Zeit zu einer Art »On-off-Beziehung«. Gerade in schwierigen Lebensphasen fand Kluschke jedoch immer wieder zu ihr zurück und nutzte sie als Möglichkeit, seinen Emotionen Ausdruck zu verleihen.
Ein wichtiger Schritt auf die Bühne folgte bei der Hochzeit seiner Schwester. Als Hochzeitssänger begleitete er sich selbst auf der Gitarre und erhielt so viel positives Feedback, dass er sich entschied, seine Stimme professionell weiterzuentwickeln.
Seit knapp einem Jahr nimmt Kluschke deshalb Gesangsunterricht in Hamburg. Dafür nimmt er jede Woche eine lange Reise von Fehmarn nach Hamburg und zurück auf sich. Die regelmäßige Arbeit an seiner Stimme habe ihn als Musiker stark weiterentwickelt.
Ein besonders emotionaler Moment folgte in diesem Jahr bei der Seebestattung seines Vaters. Kluschke begleitete die Zeremonie musikalisch und spielte »Hallelujah« in der Version von Jeff Buckley, ein Lied, das sich sein Vater gewünscht hatte. Trotz des schweren Anlasses wurde diese Erfahrung für ihn zu einem wichtigen persönlichen und musikalischen Meilenstein.
Es folgten weitere Auftritte, darunter ein Konzert im Wakepark Fehmarn vor mehr als 100 Menschen. Der Auftritt kam so gut an, dass er bereits zwei Wochen später erneut gebucht wurde.
Besonderer Auftritt vor historischer Kulisse
Auch die Museumsnacht in Travemünde bleibt für den Musiker in besonderer Erinnerung. Vor der historischen Kulisse des Alten Leuchtturms zu spielen, war für ihn etwas Besonderes. Gleichzeitig gab es einige kleine Premieren: Erstmals wurde bei einem seiner Auftritte getanzt und auch das Lob eines anderen Musikers blieb ihm in Erinnerung.
Neben der Musik konnten Besucher an diesem Abend noch eine weitere persönliche Erinnerung mitnehmen. Thomas Burzynski vom Fotowerk Reinfeld bot eine kostenlose Portrait-Foto-Aktion an. Direkt am Leuchtturm konnten sich die Gäste fotografieren lassen und damit einen besonderen Moment der Museumsnacht festhalten.
So verband der Abend die Geschichte des Alten Leuchtturms mit Musik, Fotografie und persönlichen Begegnungen. Gemeinsam mit dem einzigartigen Ausblick über Travemünde entstand eine besondere Atmosphäre, die den historischen Leuchtturm einmal mehr zu einem lebendigen Ort mitten in Travemünde machte.
Erik Henry Kluschke auf Instagram: @erikhenry.live
Fotowerk Reinfeld: fotowerk-reinfeld.de
Fotowerk Reinfeld auf Instagram: @fotowerk.reinfeld
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