KUNST & KULTUR
Pötenitz 25.06.2026
Grenzgeschichte an Ostsee und Dassower See: Vortrag erinnert an Fluchten aus der DDR
Historikerin Christine Vogt-Müller berichtet am 27. Juni in Pötenitz über Fluchtversuche über die Ostsee und das Leben an der innerdeutschen Grenze
Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurde die letzte offene Verbindung zwischen Ost und West geschlossen. Für viele Menschen in der DDR schien die Ostsee anschließend einer der wenigen verbliebenen Wege in die Freiheit zu sein. Verzweifelte Flüchtlinge versuchten mit Paddelbooten, Segelbooten, Surfboards oder sogar schwimmend die Küsten von Schleswig-Holstein, Dänemark oder Schweden zu erreichen. Nur etwa jeder zehnte Fluchtversuch war erfolgreich.

Anhand von Fakten, Fotos und Dokumenten beleuchtet Christine Vogt-Müller die Fluchten über die Ostsee sowie die Folgen politischer Verfolgung in der DDR. Der Vortrag zeigt, welche Risiken Menschen auf sich nahmen und was es bedeutete, als Andersdenkende in der SED-Diktatur zu leben.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird vom Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. Um Anmeldung unter Telefon 0162 1346733 wird gebeten. PM Christine Vogt-Müller/ Historikerin / TA










