ORTSGESCHEHEN
Priwall 22.02.2026
Zukunft des ehemaligen Priwall-Krankenhauses
Stadt will Grundstück verkaufen
Die Lübecker Bürgerschaft hatte bereits im November beschlossen, das Grundstück zu veräußern. Anfang Februar wurde das Thema erneut im Wirtschaftsausschuss beraten. Bevor die Ausschreibung startet, muss die Bürgerschaft noch ein Mindestgebot festlegen. Erst danach kann das Verfahren offiziell beginnen.
Für den Priwall ist das Areal von besonderer Bedeutung, denn größere Entwicklungsflächen sind hier selten geworden. Entsprechend aufmerksam verfolgen auch die Bewohnerinnen und Bewohner die Planungen.
Aus dem Vorstand der Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V. kommt dazu eine klare Position. Dort spricht man sich weiterhin dafür aus, eine andere Lösung zu prüfen: Eine Renaturierung des Grundstücks als Ausgleichsfläche für die starke Bebauung entlang der Travepromenade.

»Im Vorstand haben wir weiterhin die Meinung, die Alternative der Renaturierung des Grundstückes als Ausgleichsfläche für die komplette Betonierung der Trave-Priwall-Promenade voranzutreiben. Keine zweite Beach Bay und auch keine Überbevölkerung auf dem Priwall. Wir haben unsere Kapazitätsgrenze erreicht – vor allem im Sommer. Wir wollen attraktiv bleiben für die Touristen und gleichzeitig ein gutes Umfeld für die Bewohner des Rosenhofes und alle Priwallbewohner erhalten«, heißt es aus dem Vorstand.
Das Thema wurde auch bereits im Ortsrat Travemünde angesprochen. Über den Ortsrat läuft nach Angaben der Initiative eine offizielle Anfrage an Bürgerschaft und Stadt Lübeck.
Klar ist: Die Zukunft des ehemaligen Krankenhausgeländes wird den Priwall noch länger beschäftigen. Viele Bewohner verfolgen gespannt, welche Pläne die Stadt und mögliche Investoren vorstellen werden.
Die Gemeinschaft der Priwallbewohner ruft zudem dazu auf, Meinungen und Ideen einzubringen. Denn eines scheint sicher: Auf dem Priwall bleibt es spannend.
TA














