SCHULE & AUSBILDUNG
Travemünde/Stettin 31.01.2026
Travemünder Engagement für deutsch-polnische Freundschaft
Im Rahmen dieses Austauschs kam es nun zu einer besonderen Begegnung mit Travemünder Beteiligung: Der Schauspieler Klaus Eversberg war, mit einem literarischen Programm rund um Johann Wolfgang von Goethe, zu Gast an der polnischen Schule.
Aus seinem umfangreichen Repertoire wählte Eversberg das Programm »Goethe und die Frauen«. Passend dazu brachte er nicht nur Texte, sondern auch das historische Kostüm mit und sorgte damit sofort für Aufmerksamkeit. Am 23. Januar 2026 stand er vor Schülerinnen und Schülern, die Deutsch als Fremdsprache lernen, und nahm sie mit auf eine literarische Zeitreise.
Unterstützt wurde der Vortrag von den Deutschlehrerinnen Liliane Wasilewska und Joanna Gołowicz, die bei sprachlichen Fragen vermittelnd halfen. Auch die Schulleitung, Bogdan Dziewulski, und seine Stellvertreterin Izabela Gyprion, verfolgten den Vortrag mit großem Interesse.
Wie gut der kulturelle Dialog funktionierte, zeigte sich im Anschluss: Die Schülerinnen und Schüler Emilia Modrzejewska, Anna Wojewoda, Maia Olszewska, Michael Mumiak und Patrik Walczek trugen ihrerseits Goethe-Gedichte vor und das sogar auf Deutsch und in beeindruckender Qualität.
Das anschließende lockere Beisammensein unterstrich die offene, freundschaftliche Atmosphäre dieser Begegnung. Schnell war klar: Hier ging es nicht um formelle Programmpunkte, sondern um echten Austausch auf Augenhöhe.
So überrascht es nicht, dass die Schulleitung noch vor Ort eine Einladung für das kommende Jahr aussprach. Die Vortragsreihe soll fortgesetzt werden, welch schönes Zeichen für nachhaltige Zusammenarbeit.
Zum Abschluss setzte Klaus Eversberg noch ein besonderes Zeichen: Er überließ der Schule sein Goethe-Kostüm als Geschenk. Die Freude darüber war groß und das Kostüm wird künftig an diese besondere Begegnung erinnern.
Alle Beteiligten waren sich einig: Diese deutsch-polnische Begegnung war ganz sicher nicht die letzte. Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr ist bereits jetzt spürbar.
TA
















