VERANSTALTUNGEN
Travemünde 15.06.2016
DLRG in »Kaffee und mehr«
50 Jahre DLRG-Türme und Einblicke in die Arbeit der Rettungssanitäter
Er wies auf die neuen Schilder hin, welche auf die Gefahren des Springens in das flache Wasser von den Brücken aus hinweisen. Die DLRG wird bis zum Jahre 2020 die Betreuung der Travemünder Strände übernehmen. Dann gibt es eine neue Ausschreibung und Peter Supper hofft, dass die Wahl wiederum auf die DLRG fallen wird.
Einstweilen werden Gelder gesammelt für das neue Vereins- und Ausbildungszentrum. Offen ist noch der Betrag von 180.000 Euro. Mit besonderen Veranstaltungen soll um Spenden geworben werden, so auch mit gesponserten Stadtrundfahrten mit einem Schiff der Quandt-Linie rund um die Altstadtinsel am Sonntag, dem 17. Juli 2016 um 16:00 Uhr und 17:30 Uhr.
Im zweiten Teil führte Vanessa Hofmann, Lehrscheininhaberin, Rettungssanitäterin und Leiterin Realistische Unfall und Notfalldarstellung (RUND) die Funktion eines (Halb-)Automatischen Externen Defibrillators (AED) vor. Das Gerät gibt hörbare Anweisungen, so dass Jedermann eine solche erste Notfallhilfe bei Verdacht auf Herzstillstand durchführen kann. Solche AEDs sind immer häufiger in Bahnhöfen, Supermärkten, d.h. an Stellen mit hohem Publikumsaufkommen, zu finden.
Im Anschluss an die Vorführung gab es viele Fragen zur Anwendung des kleinen Gerätes. Als Dank für ihre sehr kompetenten Vorträge übergab der 1. Vorsitzende des GVT Rudi Lichtenhagen den beiden DLRG-Rettern den Bildband »Die Bäderstraße der Lübecker Bucht«, der mit den schönsten Bildern von Travemünde beginnt und selbstverständlich auch ein Bild vom Strand mit Rettungsturm zeigt. Zum Schluss gab es noch ein Interview von Rolf Fechner, Redakteur im Offenen Kanal, Radio Travemünde. Wer also die Stimmen der beiden DLRG-Retter noch am Radio verfolgen will, der kann sie voraussichtlich in der nächsten Sendung am kommenden Dienstag, dem 21. Juni 2016 hören und zwar um 17:00 Uhr auf 98,8MHz über Antenne, 106,5MHz im Kabel und auch als Livestream unter www.okluebeck.de. KEV
Fotos Karl Erhard Vögele