Nach der Wende kam es ins Museum von Schlutup, wo man es bis heute besichtigen kann
Gut zwanzig Autominuten ist es vom Seebad Travemünde bis zum Lübecker Stadtteil Schlutup. Hier verlief vor 25 Jahren die Grenze zur DDR. Heute beherbergt das ehemalige Zollgrenzgebäude ein Museum, in dem sich auch ein sehenswertes Travemünder Ausstellungsstück befindet: Ein Modell der Grenzanlagen, das früher auf dem Priwall gestanden hat.
Ingrid Schatz zeigt in Schlutup das große Modell, an dem man den Grenzverlauf gut nachvollziehen kann. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Direkt an der Grenze nach Mecklenburg stand früher in einem Glaskasten das Modell mit Maritim, Altem Leuchtturm, der Pötenitzer Wiek – und den Grenzanlagen. Nach der Grenzöffnung wurde es zum Wasser- und Schifffahrtsamt nach Hamburg gebracht, berichtet Ingrid Schatz von der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup. »Die haben gesagt: Mensch, das ist doch besser aufgehoben, wenn es bei euch ist«, sagt sie. Das Museum war dankbar und holte das Modell in Hamburg ab. Es war sehr gut erhalten, nur ein paar Bäume mussten wieder aufgestellt werden. Dank einer Spende bekam es einen neuen Glaskasten an seinem neuen Platz im Museum. »Man kann genau sehen, wie die Grenze verlaufen ist«, sagt Ingrid Schatz.
So stand das Modell vor 25 Jahren an der Grenze auf dem Priwall. Foto: KLAUS HAUKE
Viele Schulklassen, interessierte Einzelbesucher und Gruppen aus dem In- und Ausland besuchen die Grenzdokumentationsstätte, in der der die Lübecker Bürger auch 25 Jahre Grenzöffnung feiern werden. Am 09. November 2014 ist es so weit. Unter anderem werden viele Trabi-Fahrer erwartet, so dass man ein wenig das Straßenbild zur Grenzöffnung nachempfinden kann. Auch viele Travemünder wollen in Schlutup dabei sein, denn in Travemünde wird erst später gefeiert: Auf dem Priwall wurde die Grenze zur ehemalgien DDR erst am 3. Februar 1990 geöffnet. TA#ia#Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup
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