MARITIMES 2 7
Travemünde 16.04.2013
Neue Verkehrszentrale hat Betrieb aufgenommen
Die Verkehrszentrale Travemünde nimmt als eine von insgesamt neun Verkehrszentralen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes eine wichtige Funktion innerhalb des Systems der maritimen Verkehrssicherung wahr. In den Verkehrszentralen wird der Schiffsverkehr in den Revieren von Nord- und Ostsee kontinuierlich überwacht und die Schifffahrt kompetent beraten. Berufserfahrene Nautiker mit Kapitänspatenten unterstützen die Schifffahrt an 365 Tagen im Jahr. Wenn es einmal erforderlich werden sollte, greifen sie auch steuernd in den Verkehrsablauf ein. Neue Herausforderungen, wie die AIS Überwachung der Ostsee und die Radarüberwachung der neuen Fehmarn-Belt-Querung, aber auch technische Modernisierungen machten den Neubau der Verkehrszentrale in Travemünde erforderlich. Aus der Verkehrszentrale Travemünde soll auch die Verkehrssicherung der festen Fehmarn-Belt-Querung während der Bauphase sichergestellt werden.
Als Vertreter des auch für das Bauwesen zuständigen Bundesministeriums sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann bei der Einweihung: »Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit der Hansestadt Lübeck, innerhalb kürzester Zeit das neue Gebäude zu errichten, das sich harmonisch in das bestehende Stadtbild von Travemünde einfügt. Ich danke schon jetzt allen, die mit ihrer Fachkompetenz hieran mitgewirkt haben.«
Die technische Systemumstellung wird »unter Betrieb« vorgenommen, der Verkehrsablauf wird dabei nicht behindert. Die neue Verkehrszentrale Travemünde ist in einer Bauzeit von drei Jahren für 4,3 Millionen Euro errichtet worden. Der alte Turm bleibt erhalten und wird als Technikraum weiter genutzt. BMVBS/HL-Live
Fotos Karl Erhard Vögele (9), WSV (1)





















