BÜRGERMEISTERWAHL 2017 

Travemünde 14.11.2017

Thema Hafen

Der Fragen-Marathon zur Bürgermeister-Wahl (Frage 6 von 16)

Sechzehn Fragen in sechzehn Stunden, das ist der Fragen-Marathon von »Travemünde Aktuell«. Bevor am Sonntag, 19. November, die Wähler das Wort haben, hat die Redaktion einen Fragenkatalog zusammengestellt.

Bürgermeister-Kandidatin Kathrin Weiher ist parteilos. Sie wird bei ihrer Kandidatur aber von CDU, Grünen, BfL, Die Linke und FDP unterstützt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Bürgermeister-Kandidatin Kathrin Weiher ist parteilos. Sie wird bei ihrer Kandidatur aber von CDU, Grünen, BfL, Die Linke und FDP unterstützt. Foto: ARCHIV TA

Zu jeder vollen Stunde gibt es am Dienstag, 14. November, eine Frage und eine Antwort. Die erste um 08:00 Uhr am Morgen, die letzte um 23:00 Uhr.

TA: »Gibt es bessere Nutzungsmöglichkeiten für das Hafengelände als Hafen? Zum Beispiel Wohnungsbau, Tourismus oder Gewerbeflächen für Handwerk und Mittelstand?«

Kathrin Weiher: »Die Frage stellt sich für mich nicht. Der Hafen war in der Vergangenheit und wird auch in Zukunft ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein. Wir müssen die Arbeitsplätze im Hafen sichern, neue Kunden gewinnen und den Hafen wieder wettbewerbsfähig machen. Das erfordert ein Zusammenwirken aller Partner aber auch Mut, innovative Konzepte und Visionen. An der Umsetzung werde ich maßgeblich mitwirken. Ich möchte Investitionen fördern und werde die Hafensache zur Chefsache machen. Wichtig ist mir die unterschiedlichen Akteure des Hafens wieder an einen Tisch zu bringen. Auch neue Investoren und Partner sind herzlich willkommen. Durch zügige und verlässliche Verwaltungsprozesse sowie die Zusicherung die Gewerbesteuer bis 2024 nicht zu erhöhen werde ich am Gesamtstandort Lübeck, aber insbesondere auch am Hafen die notwendige Planungssicherheit schaffen. Der vorausschauende und nachhaltige Umgang mit unseren Bodenflächen ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Mit neuen Nutzungsoptionen bestehende Potentiale auszuhebeln halte ich für keine gute Idee. Wohnungsbau, Tourismus oder auch Gewerbeflächen für Handwerk und Mittelstand werden erst dann ein Thema, wenn einzelne Bereiche des Hafens aufgrund wirtschaftlicher oder auch anderer Zwänge so nicht mehr genutzt werden können. Ein schleichendes »Austrocknen« des Hafens wird es mit mir aber nicht geben. Die von Ihnen vorgeschlagenen Optionen beinhalten, wenn sie unmittelbar aufeinander treffen, zudem ein gewisses Konfliktpotential.«

Externe Links:
1 www.kathrinweiher.de

Artikel-Info:

Artikel veröffentlicht: 14.11.2017, 13:00 Uhr
Aktualisiert: 14.11.2017, 10:29 Uhr
Letzter Zugriff: 21.11.2017, 17:22 Uhr
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