POLITIK 3 

Travemünde 09.04.2018

DIE LINKE: Travemünde für Alle!

Die Lübecker LINKEN erklären in einer Pressemitteilung: »Travemünde ist der Lübecker Stadtteil, in dem die sozialen Spaltungen der Stadt am deutlichsten Zutage treten. Nur durch Tunnel oder teuren Zugverkehr erreichbar, sind Menschen mit geringen Einkommen von der Teilhabe am Leben Travemündes, insbesondere des Erlebens von Strand, Meer und Kulturangeboten ausgeschlossen. Ein Umstand, den DIE LINKE nicht weiter hinnehmen möchte. Die Partei fordert ein Travemünde für alle, getreu ihres Wahlkampfmottos »Wem gehört die Stadt?«.

Ute Abromeit und Sascha Luetkens fordern ein Travemünde, das sich jeder leisten kann. Foto: <b>LINKE</b>
Ute Abromeit und Sascha Luetkens fordern ein Travemünde, das sich jeder leisten kann. Foto: LINKE

»Eine Überalterung der Bevölkerung, teure Luxusbebauung und unerschwingliche Eintrittspreise bei kulturellen Veranstaltungen machen eine ausgewogene Sozialstruktur des Stadtteils unmöglich. Wir machen uns dafür stark, dass gerade Meer, Strand und Travemünder Kultur für alle Lübecker*innen erlebbar werden, da sie fester Bestandteil der Lübecker Identität sind«, sagt Ute Abromeit, die im Wahlkreis Travemünde direkt zur Kommunalwahl antritt und auf Listenplatz 3 zu den aussichtsreichen Kandidat*innen für den Einzug in die Bürgerschaft gehört.

Sascha Luetkens, der ihr auf Platz 4 der Liste der Linken nachfolgt ergänzt: »Einer weiteren Gentrifizierung des Stadtteils wollen wir durch sozialen Wohnungsbau, einen kostengünstigen Nahverkehr und Vergünstigungen bei kulturellen Veranstaltungen für Familien und Menschen mit geringen Einkommen entgegenwirken. Wir fordern ein Travemünde für alle!«.

Konkret umfasst das Programm der Partei für den Stadtteil die Forderung nach kostenlosem Zugang zu allen Strandbereichen, ein ausgewogenes Konzept zur Verhinderung ausufernder Luxusbebauung und ausreichender Vorhaltung günstigen Wohnraums, sowie ein Konzept zur Realisierung einer stärker ausgewogenen Sozialstruktur der Bevölkerung in Travemünde.

»Nur eine starke Linke garantiert ein soziales Lübeck in allen Stadtteilen und eine Stadt, die in ihrer Kultur für alle gleichermaßen erlebbar ist«, erklären Ute Abromeit und Sascha Luetkens gemeinsam.«

Quelle: Pressemitteilung DIE LINKE Lübeck

Artikel-Info:

Artikel veröffentlicht: 09.04.2018, 18:08 Uhr
Aktualisiert: 09.04.2018, 18:13 Uhr
Letzter Zugriff: 19.04.2018, 13:31 Uhr
Aufrufe insgesamt: 1.153; heute: 3; gestern: 8

 

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Kommentare - Älteste Kommentare zuerst.

Kommentar von Egon Nogetin am 09.04.2018 [4,5/76]

Nach drei Sätzen ist man schon von dem sorry »Schwach«sinn überzeugt, aber damit man den Linken nicht aus Versehen etwas Unrechtes antut, muss man bis zum Ende lesen, um nicht doch noch etwas gerade noch Brauchbares zu finden. Verlorene Liebesmüh. Ich kann nicht für alle Leser sprechen aber mein Wunsch ist es, bleiben Sie in Lübeck, lassen Sie Travemünde in Ruhe und lernen Sie in Lübeck die Mao-Bibel auswendig.

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Kommentar von Dr. P. Voeltz am 09.04.2018 [4,6/79]

1. Die »Überalterung« ist eine »Alterung« und damit die natürliche demographische Realität der Zukunft – nicht nur in Travemünde! An diese wird sich die Gesellschaft generell anpassen müssen anstatt frustran zu versuchen sich dagegen zu wehren. 2. Die Verhinderung einer weiteren »Gentrifizierung« Travemündes bedarf nicht der Partei »Die Linken«. Das schafft das Neu-Erfinder-Trio des Travemünder Massentourismus – Hollesen, Kirchhoff und Lukas – schon jetzt ohne deren Hilfe! pv+

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Kommentar von Traveblick am 10.04.2018 [4,7/51]

Die Linke sieht sich ja durchaus als Förderer des Radverkehrs. Mit dem Fahrrad braucht man in etwa eine Stunde von der Innenstadt bis zur Strandpromenade, eventuell etwas gebremst durch den kostenfreien Busverkehr durch den Travetunnel. Insofern sind zumindest nicht alle Menschen mit geringen Einkommen von der Teilhabe am Leben Travemündes ausgeschlossen, zumal im Sommer ohnehin viele öffentliche Feste frei zugänglich sind. Gleichwohl frage ich mich schon, ob dass Tarifmodell des Stadtverkehrs mit den verschiedenen Tarifzonen für jeden gerecht ist. Die Travemünder, die nach Lübeck wollen, sind davon aber genauso betroffen. Unklar ist für mich auch, wo die ganzen Mitarbeiter für die neuen Hotels und Ferienwohnungs-Anlagen alle wohnen sollen. Etwas mehr Augenmass wäre hier und da sicher angebracht. Aber dass sieht natürlich jeder etwas anders. Insofern gibt es auch kein richtig oder falsch.

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