POLITIK 4 

Travemünde 06.12.2017

TWG: »Der Skandinavienkai gehört zu Travemünde – Verkehrsverbindung zum Seebad fehlt«

Die Interessengemeinschaft »Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft« (TWG) erklärt in einer Pressemitteilung: »Der Skandinavienkai wird für 67 Millionen Euro erweitert und damit fit gemacht für die Zukunft. Die LHG errichtet dort u.a. auch Verkehrsflächen. Allerdings fehlt in den Planspielen der Hansestadt Lübeck, immerhin Mehrheitseigner der Hafengesellschaft und als Kommune auch für die Verkehrsplanung verantwortlich, nach wie vor eine dringend erforderliche Verkehrsanbindung des Fährhafens an das Seebad Travemünde.«

Das Hafenhaus. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Das Hafenhaus. Foto: ARCHIV TA

»Das Tor zur Ostsee wird weiter aufgestoßen und die Hausaufgaben vor der eigenen Tür bleiben bislang unerledigt. Abgesehen von einer zweiten Zufahrt

nach Travemünde muss der Hafen auch einen Bahnhaltepunkt bekommen, der seinen Namen auch wirklich verdient. Noch halten die Züge am Bahnhof Skandinavienkai vor dem Pommernzentrum und nicht vor dem Hafenhaus. Die LHG drängt schon lange auf eine solche Verlegung. Wir schließen uns dieser Forderung an, denn die Frage lautet nicht: »Hafenentwicklung oder Straße?« sondern

»Hafenerweiterung mit Verkehrsverbindung«, dann schlagen wir 2 Fliegen mit einer Klappe! Einer der größten Tourismustreiber im Seebad sind nun einmal die dicken Pötte. Sie müssen gerade auch im Hafen für unsere Gäste erlebbar sein bzw. noch besser erlebbar werden. Außerdem darf Travemünde nicht im Verkehr ersticken, anderenfalls werden die vielen neuen Betten zum größten Teil leer bleiben.

Hafen und Tourismus gehören in Travemünde zusammen und sind die Motoren für die weitere Entwicklung Lübecks. Das muss bei jeder Planung berücksichtigt werden.« PM

Quelle: Text: Pressemitteilung TWG, Foto: Archiv TA

Artikel-Info:

Artikel veröffentlicht: 06.12.2017, 09:54 Uhr
Aktualisiert: 06.12.2017, 09:58 Uhr
Letzter Zugriff: 17.12.2017, 17:02 Uhr
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Kommentare - Älteste Kommentare zuerst.

Kommentar von Christian Jäger am 06.12.2017 [3,0/21]

Sinnvoll ist eine attraktivere Erreichbarkeit des Hafenareals mit dem ÖPNV und ein Fußweg für Touristen, der den Skandikai erlebbar macht. Eine zweite Zuwegung für den motorisierten Verkehr sehe ich eher über den bereits vorhandenen (!) Teutendorfer Weg. Diese Variante ist nicht nur die deulich günstigere sondern läßt sich auch dem tatsächlichen Bedarf anpassen.

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Kommentar von Dr. P. Voeltz am 06.12.2017 [4,4/44]

Ungeachtet der kontroversen Prognose über die langfristigen Erfolge der derzeitigen Tourimusentwicklung in Travemünde sollte von allen Travemündern einvernehmlich die Forderung der TWG nach einer weiteren, von der B75 im nördlichen Abschnitt unabhängigen Strasse via Skandinavienkaigelände (!) – wie auch immer letztlich gebaut- unterstützt werden! Anläßlich des »Liberalen Stammtischs« bestand heute Konsens, dass eine entsprechende Initiative ferderführend von der TWG aktiviert werden wird. Diese Maßnahme wird nicht nur der Tourismusindustrie sondern auch dem Hafenbetrieb und der Lebensqualität der Travemünder Einwohner von Nutzen sein! Alle Travemünder sind daher zur Unterstützung aufgefordert! pv+

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Kommentar von Jan Ingwersen am 07.12.2017 [4,9/29]

Dieser Forderung kann man nur uneingeschränkt zun stimmen. Der Hafen soll der Stadt und den Bürger nutzen und nicht sie behindern. Wenn man sich die bekannte Plannung an sieht und bedenkt das sie im Bauausschuss noch nicht besprochen wurde sollte eine kleine Verschiebung zum Nutzen Aller wohl noch möglich sein. Der Güterbahnhof, von dem gesprochen wurde ist in diesem Ausbauplan jedenfalls nicht die Rede. Also lasst uns eine Unterschriftenaktion für eine lebenswerte Zukunft von Travemünde, aber auch Ivendorf, auf die Beine stellen.

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Kommentar von Rolf Fechner am 07.12.2017 [4,9/34]

Die Forderung der TWG nach einer zweiten Zuwegung am Skandinavienkai unmiitelbar neben den Bahnschienen sollte von ALLEN Travemünder massiv unterstützt werden! Deshalb hatte ich auf dem Liberalen Stammtisch eine Unterschriftensammlung angeregt, falls sich die LHG/ Verwaltung und Politik nicht bewegen.

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